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Spotinfos

Übersicht Alpnachersee Wind, Ein-/Ausstiegsstellen, Parkmöglichkeiten

Spot

Kaum ein Gewässer ist so windgesegnet und dennoch schnell zu erreichen wie der Alpnachersee - ein Seitenarm des Vierwaldstättersee. Gelegen inmitten der Zentralschweiz erreicht man unseren Spot innerhalb von weniger als eine Stunde Autofahrt von Zürich aus. Und auch von Basel und Bern ist man im Nu am Tor zu Obwalden. Über Luzern, Hergiswil und Stansstad gelangt man schliesslich per Hauptstrasse ans Westufer des Alpnachersees.

 

Eine sehr beliebte Einstiegsstelle ist die Tellikurve (1) weiter oben am See. Wie in der Blütezeit der Windsurfer in den 90er Jahren nutzen Wassersportler an schönen Tagen dort die durch die Verengung verstärkte lokale Thermik (genaueres dazu unter Wind). Dies ist auf den Boom der Hydrofoils zurückzuführen, mit welchen bei plötzlich deutlich weniger Wind höhere Geschwindigkeiten und Sprünge möglich werden. So wurde der Alpnachersee praktisch über Nacht zum idealen Revier für alle Foilsportarten. Neben Wingfoilern sehen die schaulustigen Passanten hier nämlich den Leuten auch beim Wind- und Pumpfoilen zu. 

 

Aufgrund der hohen Auslastung an der Tellikurve empfehlen wir das Parkieren im Hafen Hauetli (7). Diese Parkplätze sind zwar kostenpflichtig, allerdings zu sehr vernünftigen Konditionen. Eine alternative Einwasserungsstelle befindet sich 100m davon entfernt in Richtung Stansstad (3). Dieser Startpunkt ist für alle geeignet, die beim Wingsurfing bereits die Höhe halten können. Allen anderen empfehlen wir, zuerst einen Einsteigerkurs bei uns zu machen.

Windstation in Zentralschweiz am Vierwaldstättersee

Wind

Den Wind am Obwaldner Teil des Vierwaldstättersee zu verstehen und vorherzusagen können ist nötig, um auch wirklich an Ort und Stelle zu sein, wenn der Wind ordentlich durchzieht. Dafür ist zuerst aber ein meteorologisches Grundverständnis nötig. Hier also kurz zusammengefasst: 

 

Auf der Alpennordseite gibt es in der Schweiz vier meteorologische Grosswetterlagen: Bise (NE), Westwind (SW-NW) sowie Nord- (N) und Südföhn (S). Dabei können die Stärke von Bise und Westwindlagen durch die Druckunterschiede zwischen Genf und Güttingen (TG) ermittelt werden. Je grösser der Druckunterschied zwischen den beiden Orten, desto stärker bläst der Wind. Diese Druckunterschiede lesen wir eingefleischten Wassersportler aus dem Bisendiagramm von SRF heraus. Ähnlich verhält es sich mit Nord- und Südföhn. Ist der Druck in Zürich geringer als derjenige in Lugano, stellt sich Südföhn ein. Im umgekehrten Fall haben wir Nordföhn. Auch hierzu gibt’s ein gutes Diagramm auf SRF.

Je nach Lokalität gibt’s auch thermische Winde, welche sich v.a. im Raum der Alpen und Voralpen an schönen Tagen aufbauen. Diese entstehen durch die Sonneneinstrahlung, welche zu einem lokalen Druckunterschied zwischen den Voralpen und dem Mittelland führt und die Luft ins Tal strömen lässt. So kommt am Alpnachersee an sonnigen und wolkenlosen Tagen normalerweise zwischen 11 und 16 Uhr eine Brise zustande, die mit 8 bis 15 Knoten für alle Foilsportarten ideale Bedingungen generiert. Wird diese Thermik durch Bise unterstützt, ist der normal etwas böige Wind konstanter und steht der etwas stärkeren Thermik am Urnersee in nichts nach. Die Thermik ist im Frühling und Frühsommer aufgrund des höheren Sonnenstandes und der kühleren Nächte etwas stärker als im Hochsommer und Herbst.

Grundsätzlich findet man eine gute Windvorhersage für den Alpnachersee auf der Webseite search.ch. Die aktuellen Windbedingungen können auf unserer Webseite anhand der Wetterstation und der Webcam beobachtet werden.

 

Seit kurzem führen wir auch einen Windinformationschat auf Whatsapp. Hier

werdet ihr neben Windvorhersagen auch über neue Angebote und freie

Kursplätze informiert. Um dem Chat beizutreten, scannt oder klickt auf den

folgenden QR-Code.

Whatsapp Chat Surfstation Alpnachersee
Zelt vor Sonnenuntergang

Unterkünfte

Alpnach ist eine Obwaldner Gemeinde mit Seeanstoss am Vierwaldstättersee. Durch die Schiffsverbindung von Luzern nach Alpnachstad sowie die Pilatusbahn - die steilste Zahnradbahn der Welt -, welche von Alpnachstad auf den Pilatus fährt, hat die Region eine touristische Relevanz. Touristen wie auch Wassersportler finden dabei in nächster Umgebung eine üppige Auswahl an Unterkunftsmöglichkeiten. Der Campingplatz Bachmattli in Niederstad bietet dabei eine ökonomische Art, zu übernachten - und zwar in nächster Nähe zum Spot. Einen etwas gehoberen Standard findet man im Seehotel Pilatus in Hergiswil. Die Unterkunft bietet sogar einen hauseigenen Spa-Bereich mit Whirlpool, Saunas und einem Indoor-Schwimmbad.

Das Hotel Winkelried in Stansstad und das Seehotel Kastanienbaum stellen weitere hochklassige Übernachtungsmöglichkeiten in der Region dar. Und alle, für die nur das Beste gut genug ist, bietet das Bürgenstock Resort Luxus pur.

Person auf Wingfoil im Alpnachersee-Zentralschweiz

Locals

Bei uns am Alpnachersee trifft man nicht selten auf bekannte Gesichter der Wingfoil-Szene. Regelmässig können Balz Müller (radiculo), Kilian Braun (kilian_braun) und Michi Näf (rawham.mcl) beim Üben von spektaktulären Tricks beobachtet werden. Letzterer trainiert zudem die jugendlichen Nachwuchs Surfer im Rahmen des Vereins Foil Mania Youth (foilmaniayouth). Nicht mehr jugendlich, aber mindestens genauso verspielt und bei jedem Wetter auf dem See ist Mäsi aka. havannakiller. Wer auf lokale Handwerkskunst setzen will, bekommt bei Strizy Boards (strizyboards) hochwertige eigenproduzierte Pump- und Wingfoilboards. Gratis dazu gibts vom Besitzer gelegentlich Tipps vor Ort.

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